Zooparc de Trégomeur 2011

Wieder zu Besuch bei Malaka, Yahya, Geordy und Co.

Wieder waren zwei Jahre vergangen seit unserem letzten Besuch im Zooparc de Trégomeur. Es ist einer der Tiergärten, die mir besonders gut gefallen, weil es in Trégomeur gelungen ist, ein harmonisches Ganzes zu erschaffen. Schöne Tieranlagen eingebettet in eine Parklandschaft mit vielen exotischen Gewächsen, die zu dem Schwerpunkt des Zoos, der asiatischen Tierwelt, passen. Man verzichtet auf übertriebene Kulissen, die wenigen Gebäude sind modern und bleiben im Hintergrund. Die Natur bestimmt die Szenerie. Man beschränkt sich auf im Vergleich zu anderen Zoos wenige Tierarten. Auf die Zoobesucher warten in dem 14 Hektar großen Park Tiere aus etwa 40 Arten. Diese leben in naturnah gestalteten Anlagen, die ihnen viel Abwechslung bieten.

Schneeleoparden im Zoo de Trégomeur

Ich freute mich besonders auf ein Wiedersehen mit einigen alten Bekannten, von denen ich einige schon als Jungtiere in einem deutschen Zoo kennengelernt hatte. 2010 hatten die Schneeleoparden Yahya und Tarim, die 2005 im Kölner und Krefelder Zoo geboren wurden, wieder für Nachwuchs gesorgt und so gleichen die Bilder aus diesem Jahr denen, die wir 2009 gemacht haben, nur heißen die fast erwachsenen Jungtiere diesmal Tian und Shan. Die Beiden – ein Weibchen und ein Männchen – wurden am 7. Mai 2010 geboren. Es war eine große Freude die Schneeleoparden Familie zu beobachten. Zunächst ruhte Yahya mit ihren zwei Sprösslingen oben auf der einem Dolmen nachempfundenen Steinplattform. Doch das blieb nicht lange so, einer der Beiden musste nachschauen, was denn der Vater, der unten lag, machte.

Schneeleoparden im Zoo de Trégomeur

Die ältere Schwester der beiden Youngster, Alaya, die am 28. April 2008 geboren wurde, war am 2. August 2011 in den Zoo Saint-Martin-La-Plaine in der Nähe von Lyon umgezogen. Dort war der männliche Schneeleopard gestorben und ein Weibchen alleine zurück geblieben. Da kein neues Männchen zur Verfügung stand, ist man Saint-Martin-La-Plaine froh, dass das Weibchen wieder Gesellschaft bekommen hat. Man hofft dort, dass auch bald wieder den beiden Schneeleopardinnen ein Kater an die Seite gestellt wird. Was aus ihrem Bruder Him geworden ist, habe ich leider nicht herausfinden können. Am 15. November hat auch Shan den Zooparc de Trégomeur verlassen. Er ist nach Schweden zum Orsa Björnpark gebracht worden. Hier wartet eine neue Anlage und ein junges Weibchen auf ihn, Baatar, die 2009 in Santillana del Mar geboren wurde.

Sibrischer Tiger im Zoo de Trégomeur

In der Anlage der Tiger ging es friedlich zu. Der ältere der beiden Sibirischen Tiger machte einen Inspektionsrundgang durch die Anlage. Der jüngere, Argun, der im Juli 2007 in Leipzig geboren wurde, hatte geschlafen und wurde gerade wach. Er reckte und streckte sich und stand langsam auf, um sich auch ein bisschen körperlich zu betätigen. Die Krallen wurden an einem Baumstamm geschärft und dann begann auch er mit einer Runde durch die Anlage. Es schien so, als ob die beiden Raubkatzen vermeiden würden, dass sich auf ihrem Wege durch die große Anlage all zu nah kamen.  Argun ist einer der Tiger, deren Stammbaum Vorfahren einer anderen Unterart aufweist und die deshalb von der Zucht ausgeschlossen sind. Er hat wirklich Glück gehabt, dass er in einer so guten Anlage gelandet ist.

Sibrischer Tiger Argun im Zoo de Trégomeur
Die Zwergotter warteten auf die bevorstehende Fütterung und kamen neugierig zur Scheibe, als wir bei ihrer Anlage angekommen waren. Es hätte ja sein können, dass es etwas zu futtern geben würde. Der Weg führt im Zick-Zack zwischen hohen Bambusbüschen abwärts zu den Affeninseln in mitten eines auch im Herbst mit blühenden Seerosen bewachsenen Teiches.

Zwergotter im Zoo de Trégomeur Zwergotter im Zoo de Trégomeur

Zwergotter im Zoo de Trégomeur Im Zoo de Trégomeur

In allen Affenfamilien des Zooparc de Trégomeur hatte es in den letzten zwölf Monaten Nachwuchs gegeben. Das Jungtier der Hanuman-Languren wurde am 27. Juli 2011 geboren. Sie bewohnen die erste der Affenanlage auf dem Zoorundgang. Der Nachwuchs rannte über das Gras der Insel, schlug Purzelbäume und suchte immer wieder in den Armen seiner Mutter Schutz. Wir schauten dem trauten Familienleben mit viel Vergnügen zu. Es war gar nicht so einfach ein halbwegs scharfes Foto von dem flinken kleinen Affen zu machen.

Hanuman-Languren im Zoo de Trégomeur

Gleich nebenan konnten wir den nächsten Affennachwuchs beobachten. Das Siamang Weibchen Samtra hatte am 20. April 2011 ihr zweites Jungtier zur Welt gebracht. 2009 hatten wir beobachten können wie Patchouli, der Vater der Siamang Familie, seinen im Oktober 2008 geborenen Nachwuchs unterrichtete. Der ist mittlerweile fast so groß wie seine Eltern. Das jüngste Mitglied hielt sich noch ganz eng am Bauch seiner Mama auf, ganz egal was die gerade machte. Weder bei der Fütterung, noch bei einem Ausflug hoch hinauf in die Bäume, wo uns die Siamangs eine Kostprobe ihres beeindruckenden Gesangs gaben, wich er ihr von der Seite. Es war richtig aufregend zuzuschauen, wie sich der kleine Affen am Bauch seiner Mutter klammerte, während die oben in der Krone der Bäume von Ast zu Ast hin- und herschwang. Man konnte gut beobachten – und ganz schlecht fotografieren – wie sich bei den an- und abschwellenden Rufen der Kehlsack aufbließ. Am Ende waren wir richtig erleichtert, dass die kleine Familie wieder sicher auf dem Erdboden ankam.

Siamangs im Zoo de TrégomeurSiamang im Zoo de Trégomeur

Siamangs im Zoo de Trégomeur

Siamangs im Zoo de TrégomeurSiamangs im Zoo de Trégomeur

Der Rundgang führte uns vorbei an den Anlagen der Fischkatzen und Binturongs und dem Teich der Krauskopfpelikane und Kormorane hinüber zum Zoorestaurant. Es war noch etwas früh für eine Pause und gegenüber auf der dritten Affeninsel des Zoos, auf der Weißwangen-Schopfgibbons leben, ließ sich noch kein Bewohner sehen. Also beschlossen wir zunächst einen Rundgang vorbei an den Huftieranlagen zu machen, die im hinteren Teil des Zoos liegen.

Krauskopfpelikan im Zoo de Trégomeur

Auf einer großen Rasenfläche auf der linken Seite des Besucherweges, der in einem U-förmigen Boden verläuft, grasten Nilgau Antilopen, Vietnamesisches Sikawild und  Hirschziegenantilopen. Die Davidshirsche hatten sich hingelegt. Wie bei unserem letzten Besuch konnten wir nur die Hirschkühe fotografieren. Der Boss der kleinen Herde hatte es sich mit dem Rücken zu den Zoobesuchern gemütlich gemacht. Im März und April 2010 wurden zwei Davidshirsche in Trégomeur geboren, die neben ihren Müttern ruhten.

Nilgau im Zoo de TrégomeurVietnamesischer Sikahirsch im Zoo de Trégomeur

Davidshirsche im Zoo de TrégomeurVietnamesischer Sikahirsch im Zoo de Trégomeur

In diesem Teil des Tierparks liegt auch eine begehbare Voliere, in der Rosa Flamingos und Braune Sichler leben. Während ich dabei war einen der Ibisse zu fokussieren, entdeckte ich im Sucherbild der Kamera plötzlich ein braunes Fellbüschel, das irgendwie nicht zu den Tieren, die in der Voliere leben sollten zu passen schien. Ich senkte die Kamera uns schaute genauer hin. Da rannte irgendein kleines rotbraunes Tier durchs Gras und als das sich dann dem Futternapf näherte erkannte ich auch, was es war: ein rotbraunes Hausmeerschweinchen mit einem wuscheligen Fell – ein unerwarteter Bewohner des Zoos.

Brauner Sichler im Zoo de Trégomeur
Meerschweinchen im Zoo de Trégomeur

Gegenüber von der Anlage der Mandschurenkraniche liegt der Vietnamesische Bauernhof, der seit Juni 2010 im Zentrum des Zoos liegt. Im Rahmen der Zusammenarbeit des Departements Côtes d’Armor mit der Provinz von Nghê An in Vietnam, die seit 1993 besteht, wurde dieses traditionelle Gebäude, das 1990 in Vietnam von einheimischen Handwerkern errichtet wurde, nach Trégomeur gebracht und hier aus mehr 12.000 Teilen wieder original aufgebaut. Es soll das alltägliche Leben einer Bauernfamilie im heutigen Vietnam anschaulich demonstrieren. Natürlich gehören auch Tiere zu so einem Bauernhof. So schliefen bei unserem Besuch Vietnamesische Hängebauchschweine im Schatten vor dem Stall, der sich unter der Wohnebene des Hauses befindet, und Hühner scharrten nach Futter.

Vietnamischer Bauernhof im Zoo de TrégomeurVietnamesische Hängebauchschwein im Zoo de Trégomeur

Im Zoo de TrégomeurHühner im Zoo de Trégomeur

Nachdem wir uns im Haus umgeschaut hatten, machten wir einen kurze Halt an der Anlage der Malaienbären. Das Maskottchen des Tierparks, Malaka, ruhte auf der Holzplattform vor dem Gebäude, von ihrem neuen männlichen Partner Teddy, der im Mai 2010 in Trégomeur angekommen ist, war nichts zu sehen. Malaka wurde am 10. Februar 1990 im Kölner Zoo geboren und war das erste Tier, das 2007 in den neuen Tierpark einzog. Ihr langjähriger Partner Chico, mit dem sie schon im Zoo de Vincennes zusammengelebt hatte, hat einige gesundheitliche Probleme und kann deshalb nicht mehr wie erhofft mit Malaka züchten. Er lebt in einer eigenen Anlage, wo er durch Bastmatten am Zaun vor den Blicken der Zuschauer geschützt ist, da er wohl nicht mehr ganz gesund werden wird. So ist man froh, dass Teddy aus Frankfurt nach hier gekommen ist. Teddy wurde am 28. Oktober 1995 im Zoo von Olomouc in Tschechische Republik geboren. Da Malaka keine Anstalten machte sich zu bewegen, entschlossen wir uns, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für eine Pause im Restaurant gekommen war.

Malaienbärin Malaka  im Zoo de Trégomeur

Auch nachdem wir uns gestärkt hatten, hatte sich in der Malaienbärenanlage nichts getan, aber es gab da noch einen Bewohner des Tierparks, an dem wir ein besonderes Interesse hatten. Vorbei an der Anlage der Südamerikanischen Nasenbären gingen wir neugierig zu den Roten Panda des Zoos. Hier lebt Geordy, der 22. Juni 2008 im Tierpark Friedrichsfelde geboren wurde. Den hatte ich schon als Jungtier in Berlin gesehen und so liegt mir sein Schicksal besonders am Herzen. In Trégomeur lebt er mit Nyima zusammen. Sie wurde am 2. Juli 2007 im Zoo La Torbiera im Piemont geboren. Am 19. Juli 2011 kam bereits der zweite Nachwuchs von den beiden zur Welt. Leider ließen sich die Jungtiere noch nicht sehen, als wir im September im Trégomeur waren. Doch diesmal konnten wir nicht nur Geordy beobachten, sondern auch endlich einen Blick auf Nyima werfen. Die ersten Jungtiere der Beiden wurden am 28. Juni 2010 geboren, wie in diesem Jahr zwei Jungtiere. Die unerfahrene Mutter Nyima kümmerte sich nur um eines der Jungtiere, das Lim getauft wurde, so dass das andere, Nghe An, mit der Hand aufgezogen werden musste. Am 22. Juli 2011 ist Lim in den Krakow Zoo umgezogen.

Roter Panda Geordy im Zoo de Trégomeur

In die Anlage der Roten Pandas gucken die Zoobesucher von oben hinein. Sie ist mit vielen Kletterstangen aus Baumstämmen und zahlreichen Körben und Holzhäuschen ausgestattet, in die sich die Tiere zurückziehen können. Kleine Bäume und Büsche spenden Schatten.

Roter Panda Nyima im Zoo de Trégomeur

Auf der anderen Seite des Besucherweges lag die Anlage der neuen Bewohner des Zooparcs de Trégomeur: Javanische Kappenlanguren. Seit dem 6. Januar 2011 leben Kiwi, ein 19 Jahre altes Männchen und Satu, ein 10 Jahre altes Weibchen, die im Howletts Animal Park in der Nähe von Canterbury geboren wurden, in der neu geschaffenen Anlage. Vervollständigt wird die Gruppe durch zwei junge Tiere, die im ZooParc de Beauval das Licht der Welt erblickten: Hitam, ein Männchen von drei Jahren und Phuket, ein zweijähriges Weibchen.

Schwarze Haubenlanguren im Zoo de Trégomeur

Wir haben allerdings nur drei der neuen Zoobewohner zu Gesicht bekommen. Sie hockten auf einer kleinen Holzplattform vor dem Eingang zum Innengehege und schmiegten sich aneinander. Die Anlage ist eine große Voliere mit Holzmulch auf dem Boden und Klettergerüsten, die sich durch gesamte Anlage ziehen. Die Zoobesucher können durch das Maschengitter und durch eine Glasscheibe in die Voliere hineinblicken. Ein mit Büschen bepflanztes Beet sorgt für den nötigen Abstand zum Gitter.

Waldbrettspiel im Zoo de Trégomeur

In Serpentinen führte uns der Weg hinauf, vorbei an Volieren mit Edwardsfasanen, Großen Alexandersittichen und Pflaumenkopfsittichen. Sie sind dicht mit Pflanzen bewachsen und so sind die Bewohner nicht leicht zu entdecken. Oben gelangt man an die andere Seite der Malaienbärenanlage, daneben befindet sich das Gehege der Rothunde, deren Bewohner aber nicht draußen waren. Zwischen den Anlagen der Bären und der Rothunde existiert eine Verbindung, sodass die Rothunde zeitweise mit den Malaienbären vergesellschaftet werden können.  Hinter der Malaienbärenanlage liegt ein Spielplatz und ein Weg führt wieder nach unten.

Großer Alexandersittich im Zoo de Trégomeur

Wir gingen zurück zur Anlage der Gibbons, denn die hatten sich lautstark bemerkbar gemacht. Also bestand Hoffnung, dass wir sie jetzt draußen beobachten konnten. Und wir wurden nicht enttäuscht. Auch bei den Schopfgibbons gab es Nachwuchs. Das weibliche Jungtier wurde im November 2010 geboren und war dabei seine ersten selbstständigen Ausflüge auf der Insel zu unternehmen und über dem Kopf seiner Mutter ein Tau hinaufzuklettern.

Nördlicher Weißwangen-Schopfgibbon im Zoo de Trégomeur

Der Rest der Gruppe hatte sich gleichmäßig auf der Insel verteilt. Sie bietet den Tieren ein großzügiges Zuhause mit vielen Klettermöglichkeiten und viel Abwechslung. Es gibt Baumstämme, auf denen sich die Tiere sonnen können und Büsche, unter denen es viel zu entdecken gibt. Die Zoobesucher können die Insel von verschiedenen Seiten aus einsehen. Auf der einen Seite ist eine Mauer der alten Affengehege stehen geblieben, durch deren Fenster nun die Zoobesucher auf die neue Anlage blicken können, auf der die Affen ihre Freiheit genießen können.

Nördlicher Weißwangen-Schopfgibbon im Zoo de Trégomeur
Bevor wir noch einmal zu den Malaienbären hinübergingen schauten wir einige Zeit den Lemuren zu. Ihre Inseln sind die einzigen Anlagen, die von dem alten Zoo übrig geblieben sind. Man kann in Trégomeur fünf verschiedene Lemurenarten beobachten: Kattas, Schwarz-Weiße und Rote Varis, Mohrenmakis und Rotbauchmakis. Bei letzteren gab es am am 9. April 2011 Nachwuchs, den wir aber nicht gesehen haben.

Rotbauchmaki im Zoo de Trégomeur Schwarzweiße Varis im Zoo de Trégomeur

Rotbauchmaki im Zoo de Trégomeur Katta im Zoo de Trégomeur

Als wir wieder vor der Malaienbärenanlage standen hatte sich Teddy offenbar vorgenommen, einmal nachzuschauen, ob Malaka vielleicht ein wenig Lust auf Gesellschaft hatte. Er kletterte zu ihr hinauf auf die Plattform, aber die Dame war recht ungnädig. Sie brummte ihn an, drehte sich um und kletterte hinunter und ließ ihren Verehrer oben alleine auf der Plattform zurück. Doch so einfach ließ er sich nicht abschütteln. Er suchte auch den Weg nach unten und versuchte noch einmal, ob sie nicht doch Lust hatte, ein bisschen zu „schmusen“. Doch Malaka brachte ihre Abneigung zu so einer Aktion ziemlich deutlich zum Ausdruck. Sie spazierte gemütlich die Anlage hinunter in Richtung der Plattform, von der aus die Zuschauer über einen Wassergraben von unten auf den Hang blicken können. Dort setzte sie sich in Positur, um die Zoobesucher, die dort auf sie warteten, genauer betrachten zu können.

Malaienbären Malaka und Teddy  im Zoo de Trégomeur
Teddy machte sich auch auf den Weg nach unten, bog aber dann nach links ab und verschwand aus unserem Blickfeld und dem seiner Partnerin Malaka. Ein Malaienbär scheint zu wissen, wenn seine Anwesenheit nicht gewünscht ist.

Malaienbärin Malaka im Zoo de TrégomeurMalaienbär Teddy im Zoo de Trégomeur

Malaienbärin Malaka im Zoo de Trégomeur

Malaienbär Teddy im Zoo de Trégomeur Malaienbärin Malaka im Zoo de Trégomeur

Die beiden Malaienbären bewohnen eine große, abschüssige Anlage, die mit Sträuchern bewachsen ist. Baumstämme bieten den Tieren jede Menge Möglichkeiten ihre Krallen zu wetzen. Ein Teil der Anlage ist nicht für die Zoobesucher einzusehen, sodass die Bären sich zurückziehen können, wenn ihnen danach ist. Ein Wasserfall sorgt für ein bisschen Ambiente für die menschlichen Betrachter, wobei es allerdings ein wenig irritiert, dass der Wasserfall alle paar Minuten für eine gewisse Zeit abgestellt wird.

Malaienbärenanlage im Zoo de Trégomeur

Langsam wurde es Zeit zurück zum Parkplatz zu gehen. Auf dem Weg zum Eingang blieben wir noch eine Zeit an der Anlage stehen, auf der die Przewalski-Pferde und Trampeltiere des Zoos leben. Die Mitglieder der Herde waren zum Ende der großen Weide gewandert, an dem ein Picknickplatz liegt. Felsblöcke sollen die Zoobesucher davon abhalten, sich dem Holzzaun der Anlage alszu sehr  zu nähern.

Przewalski-Pferde im Zoo de Trégomeur

Wie bei unserem letzten Besuch im Jahr 2009 schauten wir, bevor wir uns endgültig für dieses Jahr vom Zooparc de Trégomeur verabschiedeten, noch einmal bei der besonders liebenswürdigen Schneeleoparden Familie vorbei. Die vier Familienmitglieder hatten offenbar Lust zu einer freundlichen Rauferei. Nicht nur die zwei heranwachsenden Jungtiere auch ihre Eltern beteiligten sich an der flinken Jagd über die Anlage und sorgten so für ein besonders schönes Finale unseres Zoorundgangs.

Schneeleoparden im Zoo de Trégomeur

Mehr Bilder aus dem Zooparc de Trégomeur, den Schneeleoparden, den Tigern, den Affen, den Roten Pandas undden Malaienbären.

Wer mag kann hier den Bericht von unserem Besuch im Jahr 2009 lesen.

Die Informationen habe ich hier gefunden:

http://www.zoo-tregomeur.com/
http://www.zoonaute.net/tregomeur-naissancepanthere2010.html
http://www.espace-zoologique.com/news_detail.php?id=5
http://www.orsabjornpark.se/se/vara-djur/leopard-center__376
http://www.cg22.fr/fileadmin/ESPACE_PRESSE/DP_Ferme_vietnamienne_zooparc_Tregomeur0610.pdf
http://www.zoonaute.net/tregomeur-inaugurationfermethai.html
http://www.letelegramme.com/ig/generales/regions/bretagne/zooparc-de-tregomeur-22-la-famille-panda-s-agrandit-22-10-2010-1091919.php
http://www.ouest-france.fr/actu/actuLocale_-Naissance-de-deux-bebes-panda-au-zoo-de-Tregomeur_40825-1560439——22278-aud_actu.Htm
http://www.zoonaute.net/tregomeur-arrivenouveauoursmalais.html

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