aus dem Zoo Rostock

DNews, Regional Mecklenburg-Vorpommern, 06.09.2010
Rostocker Zoo präsentiert Geparden-Babys

Nachrichten für Mecklenburg-Vorpommern, 06.09.2010
Premiere für Geparden-Babys des Rostocker Zoos

Norddeutsche Neueste Nachrichten, 06.09.2010
Tierische Waisen kerngesund

Norddeutsche Neueste Nachrichten, 09.08.2010
Tiha tot: Geparden-Mama lässt fünf Babys im Rostocker Zoo zurück

Der Rostocker Zoo präsentierte vier am 23. Juli 2010 geborene Geparden Jungtiere heute zum ersten Mal der Presse. Ursprünglich waren es fünf Jungtiere. Die Mutter, Tiha, war am 8. August 2010 kurz nach der Geburt gestorben und auch ein Jungtier starb bald darauf. Die restlichen vier, zwei weibliche und zwei männliche Geparden, werden von einer Tierpflegerin von Hand aufgezogen. Sie sind alle wohl auf.
Es gibt noch vier erwachsene Geparden im Zoo Rostock zu sehen, der Vater der vier Kleinen, Xenos, der aus Ebeltoft in Dänemark nach Rostock kam, und zwei weitere männliche Geparden Massai und Baako, außerdem gibt es in Rostock noch Gepardin Uzuri.

Schweriner Volkszeitung, 03.09.2010
Schimpansin zerbricht am Schmerz

Ostsee Zeitung, 03.09.2010
Rostocker Zoo trauert um Schimpansin «Nana»

Ostseeblick Nienhagen, 03.09.2010
Rostocker Zoo verabschiedet sich von Schimpansenhaltung

Nun ist auch der letzte Schimpanse des Rostocker Zoos tot. Nana (46 Jahre alte) musste nur wenige Tage nach dem Tod ihres Gefährten Timbo eingeschläfert werden. Der Verlust ihres Partners hatte die Altersbeschwerden, unter denen Nana schon lange litt, so verstärkt, dass man sie erlösen musste. Die Schimpansin hatte nach dem Tod Timbos keine Nahrung mehr zu sich genommen und konnte, da sie ihre Medikamente im Futter versteckt bekam, auch nicht mehr gegen die Schmerzen ihrer Arthrose behandelt werden, die man bereits vor sieben Jahren diagnostiziert hatte. Sie wäre verhungert, wenn man sie nicht erlöst hätte.
Damit endet die Schimpansenhaltung in Rostock. Man plant auch im neuen Menschenaffenhaus nicht wieder Schimpansen zu halten. Das für die beiden alten Schimpansen vorgesehene Gehege wird von den Gorillas oder von Kattas genutzt werden.
Nana war eine der ersten Menschenaffen im Zoo Rostock. Sie wurde 1964 in Guinea in der Wildnis geboren und kam mit einem Jahr nach Rostock.

Norddeutsche Neueste Nachrichten vom 27.08.2010
Timbo lässt Gefährtin Nana zurück

Der 50 Jahre Jahre alte Schimpanse Timbo im Rostocker Zoo musste eingeschläfert werden. Er hat 47 Jahre in Rostock verbracht. Im vergangenen Jahr war ein unheilbarer Nierenbeckentumor bei dem Menschenaffen festgestellt worden. Man hat seine Lebensqualität mit Hilfe von Medikamenten bisher aufrecht erhalten können, doch in den vergangenen Tagen verschlechterte sich sein Zustand rapide.

Timbo, einer der ältesten Bewohner des Rostocker Zoos, wurde 1960 in Guinea in der Wildnis geboren. Er kam am 25. Juni 1963 in das 1961 fertiggestellte Gehege. Seine Partnerin Nana ist vier Jahre jünger als er. Sie leidet mittlerweile an Arthrose und Timo kümmerte sich bis zu seinem Tod liebevoll um sie. Die Tierpfleger befürchten, dass sich nun Nanas Gesundheitszustand auch sehr schnell verschlechtern wird. Es ist sehr ungewiss, ob die alte Dame noch in das neue Darwineum umziehen wird, das 2012 fertig gestellt werden soll.