aus dem Kölner Zoo

Köln, 13. Januar 2011

Das süße Erbe von Alpaka Josef

Alpaka im Kölner Zoo

Am 28. Dezember 2010 kam ein weibliches Alpaka Jungtier zur Welt. Das kleine Alpaka Mädchen wurde auf den Namen „Valerie“ getauft. Sie ist das fünfte Fohlen der Alpakastute Vera. Im Sommer war der Vater von Valerie – Josef, der Boss der Alpakaherde des Kölner Zoos – verendet, nachdem er von Besuchern mit einer für ihn giftigen Pflanze gefüttert worden war. Auch die Stute Vicky starb durch die unerlaubte Fütterung. Der erst zweijährige Alpaka-Hengst Vito war ebenfalls erkrankt, konnte aber gerettet werden.

Da ihr Vater nicht mehr lebt, kann Valerie in der Herde im Kölner Zoo bleiben. Noch zwei weitere Stuten sind von im Sommer von Josef gedeckt worden. So wird Valerie bald Spielkameraden haben, mit denen sie auch bei kaltem Winterwetter auf der Anlage herumtollen kann. Valeries Großvater lebte noch als Haustier  in den Anden, wo die Tiere wie Schafe gehalten werden. Ihr dichtes Fell schützt sie auch vor den Temperaturen, die bei uns im Winter herrschen.

http://www.ksta.de/html/artikel/1294060151317.shtml
http://www.ksta.de/html/artikel/1270399124115.shtml
http://www.ksta.de/html/artikel/1270399124478.shtml

Köln,  7. Januar 2011

Affen-Kinder stellen alles auf den Kopf

Gleich über doppelten Nachwuchs bei den roten Brüllaffen kann man sich im Kölner Zoo freuen. Die beiden Jungtiere wurden im Dezember und November geboren und bringen viel Leben ins Südamerikahaus des Zoos. Die ganze Affenfamilie kümmert sich liebevoll, um die beiden Jungtiere. Vater der beiden Jungtiere ist der fünfjährige Pakoa.

Die fünf Jahre alte Kamol brachte das erste Jungtier zur Welt, ihre Schwester Runa brachte wenige Wochen später Baby Nummer zwei zur Welt. Die beiden Mütter ziehen ihre Jungtiere gemeinsam auf. Das ist ein ungewöhnliches Verhalten, dass früher noch nie beobachtet wurde. Die Kölner Zuchtgruppe, die aus insgesamt 15 Tieren besteht – 4 Männchen und 10 Weibchen, von jüngsten Nachwuchs steht das Geschlecht noch nicht fest – ist die einzige in einem europäischen Zoo.

http://www.ksta.de/html/artikel/1288741463500.shtml

http://www.nachrichten.net/details/31775/K%C3%B6lner_Zoo_Endlich_wieder_Nachwuchs_bei_den_Br%C3%BCllaffen.html

http://www.report-k.de/content/view/35429/

Köln, 18. September 2010

Schneeleopard Otto I. in Köln

Der 18 Monate alte Schneeleopard Otto, der am 26. Mai 2009 im Zoo Magdeburg zur Welt kam, zog von der Elbe an den Rhein.  Er soll im Kölner Zoo für Nachwuchs sorgen. Ottos Eltern heißen Dinah und Valo. Dinah wurde im Krefelder Zoo geboren und lebt seit 2006 im Magdeburg. Seit 2007 lebt sie mit Valo zusammen, der aus dem Zoo von Helsinki stammt. Seine Schwester Anna lebt noch im Zoo von Magdeburg.

http://nachrichten.rp-online.de/regional/schneeleopard-otto-i-in-koeln-1.100498

http://www.magdeburgersonntag.info/artikel/schneeleopard-auf-reisen-0917

In Köln hat man Otto einen neuen Namen gegeben. Er heißt jetzt Akito und eine Partnerin hat er auch erhalten. Sie heißt Siri und stammt aus dem Tiergarten Salzburg. Sie wurde zusammen mit zwei Geschwistern, einem Bruder und einer Schwester, am 13. Mai 2009 geboren. Für ihre Eltern Mira und Shankar ist es bereits der zweite Nachwuchs.

http://www.salzburg-zoo.at/selectmenue.814.0.html

Kölner Stadtanzeiger vom 26.08.2010

„Gismo“ kommt groß raus

Die Waldohreule Gismo, die als Junges aus dem Nest gefallen ist und von Tierpflegern aufgezogen wurde, erhält einen prominenten Paten: Peter Brings. Der kleine „Star“ sieht noch ein bisschen „gerupft“ aus, er ist gerade in
der ersten Jugendmauser.

Kölner Stadtanzeiger vom 19.08.2010

„Stinkekämpfe“ im Kölner Zoo

Gleich zwei Moschusochsenkälber spielen auf der Anlage im Kölner Zoo. Mit der am 21. Juni geboren Lena und ihrem ein Monat älteren Lovis leben jetzt sechs Moschusochsen im Zoo. Neben ihrem Vater Nuuk (13) der aus Grönland stammt und den beiden Müttern Pamela (12) und Lily (6) noch Ronja die vor einem Jahr geboren wurde.
Um Lena macht man sich ein bisschen Sorgen, weil sie bei ihrer Geburt nur 6 kg gewogen hatte. Eigentlich ist mehr als doppelt so viel normal. Auch in der Natur sterben viele Jungtiere in ihrem Lebensmonaten, weil sie recht empfindliche Lebewesen sind und Nahrungsmangel und Infektionen oder zu heiße nasse Sommer ihr Leben bedrohen.
Seit 1991 wurden im Kölner Zoo 15 Moschusochsen geboren.