Archiv der Kategorie: Zoos in Frankreich

Besançon: Die großen Katzen der Zitadelle

1. Oktober 2017

Die Zitadelle von Besançon bewacht hoch über der Stadt auf dem Hügel Saint-Étienne seit rund 330 Jahren den Zugang zur Stadt. Sie wurde zwischen 1668 und 1683 von dem franzöischen Festungsbaumeister Sébastien Le Prestre de Vauban errichtet und gehört seit 2008 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

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Zoo de Mulhouse: Aus Alt mach Neu – Aus der Arena der Affen wird Klein-Amazonien

30. September 2017

Die „Arène des Singes“ – die Arena der Affen – des Parc zoologique et botanique von Mulhouse wurde im Jahr 1956 errichtet. Eine für die Zeit typische Anlage aus Beton mit Kletterseilen, die zunächst von Rhesusaffen und von 1980 bis 2014 von einer Gruppe Tonkean-Makaken bewohnt wurde. Der Zoobesucher blickte von oben in das von Betonwänden umgebene Oval mit einer Fläche von 315 m².

Schild an der Anlage der Tonkean-Makaken im Jahr 2013

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Villars-les-Dombes: Bunte Vielfalt in der Dschungelvoliere

Juni 2015

Die zweite Anlage auf unseren Rundweg durch den Parc des Oiseaux war die über 1.250 m² große Voliere „Jungle Tropicale“. Sie wurde 2014 eröffnet. Rund 200.000 Euro investierte der Vogelpark in ihre Errichtung. Sie ersetzte eine der ersten Volieren des Parks, die Voliere de Krabi, die der Vogelwelt Asiens gewidmet war. Teile der Stahlkonstruktion der alten Voliere wurden wiederverwendet.

Ein gewundener Besucherweg führt durch die Voliere, die mit viel Bambus, großen Farnen und anderen teils exotischen Pflanzen gestaltet ist. Ein Wasserfall und ein durch die ganze Voliere verlaufender Wasserlauf trägt zu der Urwald-Atmosphäre bei. Kein richtiger Dschungel, sondern eher ein lichter Wald am Rande eines Gewässers. Anhängern eines strengen Geozookonzepts dürfte die Zusammensetzung der Bewohner der Voliere nicht ganz behagen, denn ihr natürliches Verbreitungsgebiet liegt auf allen fünf Kontinenten, wenn auch die meisten Arten in Südostasien beheimatet sind. Außerdem findet man neben Urwaldbewohnern auch Vögel, deren Lebensraum Lagunen oder Seen sind.

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Villars-les-Dombes – „Mythiques Colibris“ im Parc des Oiseaux

Juni 2016

Der Parc des Oiseaux ist ein Vogelpark in Villars-les-Dombes, einem Städtchen 30 km südlich von Bourg-en-Bresse im Osten Frankreichs. Die kleine Gemeinde liegt mitten in einer  reiz- vollen Kulturlandschaft mit unzähligen Wasser-flächen.

Schon im 11. Jh. gruben hier Mönche die ersten Fischteiche. Die wach- sende Nachfrage nach Süßwasserfischen ließ die Zahl der Wasser-flächen ansteigen.

Heute werden immer noch 1.200 Teiche bewirtschaftet – mehr als 10.000 Hektar Wasser. Kein Wunder, dass diese Landschaft auch mehr als 130 Vogelarten einen einzigartigen Lebensraum bietet. Neben Stockenten und Fischreihern kann man hier unter anderem Purpurreiher, Schwarzhalstaucher, Stelzenläufer, Weißbart-Seeschwalben und Kolbenenten beobachten.

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Zoo de la Flèche: Oh Happy Day!

Es war ein sonniger Donnerstag im September 2014, als wir wieder den Zoo de La Flèche besuchten. Wir waren in den letzten Jahren wenigstens einmal pro Jahr hier, meistens im September. Es ist eine gute Jahreszeit für einen Zoobesuch, denn im Herbst besuchen meist nur wenige Menschen den Zoo und so kann man einen besonders entspannten Spaziergang vorbei an Tiergehegen machen. Die Temperaturen sind am Loir auch im Herbst meist noch sehr angenehm, alle Tiere sind draußen zu sehen und viele Blüten erinnern noch an schöne Sommertage.

Zoo de La Flèche

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Zooparc de Trégomeur – wieder zu Besuch bei Malaka, Yahya, Geordy und Co.

Wieder waren zwei Jahre vergangen seit unserem letzten Besuch im Zooparc de Trégomeur. Es ist einer der Tiergärten, die mir besonders gut gefallen, weil es in Trégomeur gelungen ist, ein harmonisches Ganzes zu erschaffen. Schöne Tieranlagen eingebettet in eine Parklandschaft mit vielen exotischen Gewächsen, die zu dem Schwerpunkt des Zoos, der asiatischen Tierwelt, passen. Man verzichtet auf übertriebene Kulissen, die wenigen Gebäude sind modern und bleiben im Hintergrund. Die Natur bestimmt die Szenerie. Man beschränkt sich auf im Vergleich zu anderen Zoos wenige Tierarten. Auf die Zoobesucher warten in dem 14 Hektar großen Park Tiere aus etwa 40 Arten. Diese leben in naturnah gestalteten Anlagen, die ihnen viel Abwechslung bieten.

Schneeleoparden im Zoo de Trégomeur

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Parc zoologique de Champrepus – wilde Tiere in exotischen Gärten

Lucien Lebreton, ein Landwirt auf der Cotentin Halbinsel in der Normandie, hatte immer schon eine besondere Liebe zu Tieren und sein Hobby war die Vogelzucht. So errichtete er am Rand der befahrenen Straße von Villedieu-les-Poêles nach Grandville eine große Voliere, in der er Rebhühner und Fasane züchtete. Immer wieder hielten Autofahrer an, um sich die Vögel anzuschauen. Und immer wieder brachte man ihm verletzte oder kranke Wildtiere, die er gesund pflegte. So entstanden mit der Zeit die erste Aufnahmestation für Wildtiere der Region und ein kleiner Tierpark mit europäischen Wildtieren. Lucien Lebreton dachte sich, dass man dafür ruhig einen kleinen Eintritt verlangen konnte und so eröffnete er am 1. Juli 1957 den Zoo de Champrepus. Es war eine Aufgabe, die die ganze Familie beschäftigte, und so ist es kein Wunder, dass seine beiden Enkel, Yves und Jacques Lebreton, die Tierliebe des Großvaters und die Begeisterung für Tiergärten im Allgemeinen und den Zoo de Champrepus im Besonderen geerbt haben.

Im Parc zoologique de Champrepus

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