Parc zoologique de Champrepus – wilde Tiere in exotischen Gärten

Lucien Lebreton, ein Landwirt auf der Cotentin Halbinsel in der Normandie, hatte immer schon eine besondere Liebe zu Tieren und sein Hobby war die Vogelzucht. So errichtete er am Rand der befahrenen Straße von Villedieu-les-Poêles nach Grandville eine große Voliere, in der er Rebhühner und Fasane züchtete. Immer wieder hielten Autofahrer an, um sich die Vögel anzuschauen. Und immer wieder brachte man ihm verletzte oder kranke Wildtiere, die er gesund pflegte. So entstanden mit der Zeit die erste Aufnahmestation für Wildtiere der Region und ein kleiner Tierpark mit europäischen Wildtieren. Lucien Lebreton dachte sich, dass man dafür ruhig einen kleinen Eintritt verlangen konnte und so eröffnete er am 1. Juli 1957 den Zoo de Champrepus. Es war eine Aufgabe, die die ganze Familie beschäftigte, und so ist es kein Wunder, dass seine beiden Enkel, Yves und Jacques Lebreton, die Tierliebe des Großvaters und die Begeisterung für Tiergärten im Allgemeinen und den Zoo de Champrepus im Besonderen geerbt haben.

Im Parc zoologique de Champrepus

Nach dem Tod des Großvaters über nahm Yves Lebreton, ein examinierter Landwirt, 1980 die Leitung des Zoos. Zwei Jahre später trat sein Bruders Jacques, der Biologie studiert hatte, an seine Seite. Seitdem teilen sich die Beiden die Leitung des Zoos. Yves ist für den kaufmännischen Teil zuständig, Jacques für den zoologischen. Als sein Großvater den Zoo eröffnet hatte, war Yves gerade einmal zwei Jahre alt. Er hatte zugesehen mit wie viel Liebe und Sorgfalt sich sein Großvater immer um seine Tiere gekümmert hatte, so konnten er  und auch sein Bruder die Zookritiker nicht verstehen, die in den 1980 er Jahren in Frankreich gegen die Zoos Stimmung machten. Bald wurde es zur wichtigsten Aufgabe ihres Lebens der Öffentlichkeit zu beweisen, dass ein Zoo nicht die bloße Zurschaustellung von Tieren ist. Der Zoo de Champrepus soll die Besucher auf eine positive Art und Weise für die Natur sensibilisieren und ihnen verdeutlichen, wie wichtig es ist, sich für den Erhalt der Tierarten und den Umweltschutz einzusetzen.

Grünflügelara im Jardin zoologique de Champrepus

So hat sich in den mehr als 50 Jahren seines Bestehens in dem kleinen Zoo viel verändert. Die Fläche hat sich verdreifacht, heute leben auf rund acht Hektar Tiere aus über 50 Arten. In den 1970 er Jahren zogen die ersten exotischen Bewohner in den Tierpark ein. Heute kann man Tiere aus allen fünf Kontinenten in Champrepus beobachten. Seit 1993 gehört er der EAZA an, außerdem ist der Mitglied der ANPZ (Association Nationale des Parcs et Jardins Zoologiques Privés, der Organisation der privaten Zoologischen Gärten) und der CEPA (Conservatoire des Espaces et des Populations Animales) an – letztere ist eine Organisation der französischen Zoos, die  1997 nach dem Muster der deutschen Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz gegründet wurde, um sich für den Erhalt der Tierarten einzusetzen, die besonders stark vom Aussterben bedroht sind, die aber wenig Beachtung finden. An ihrer Gründung waren zehn französische Gärten beteiligt, mittlerweile gehören ihr 25 Zoos an. Der Zoo de Champrepus beteiligt sich an elf Europäischen Erhaltungszucht Programmen.

Im Parc zoologique de Champrepus

Die beiden Brüder wollten von Beginn an, dass ihr Tierpark ein wirklicher Zoologischer Garten ist. So wird auch auf die gärtnerische Gestaltung viel Wert gelegt und neben den Tieren kann man viele exotische Pflanzen in den Jardin Exotiques des Zoos bewundern. Seit 2004 gehört der Zoologische Garten von Champrepus auch zu der Organisation der Parks und Gärten der Normandie. Unser Rundgang durch den Zoo führte so auch durch fünf Themengärten. Schon beim Weg vom Parkplatz zum Eingang des Zoos, konnten wir einen Blick auf den Teich des „Gartens der drei Kontinente“ werfen, auf dem auch im Herbst noch weiße, zartgelbe und rosafarbene Seerosen blühten.

Afrikanische Zwergziege im Parc zoologique de Champrepus

Nachdem wir am Eingang pro Person den Eintritt von 13,60 € bezahlt hatten, folgten wir Wegweiser zum ersten Teil des Zoos, dem kleineren Teil des Parkes, der auf der anderen Seite der Straße liegt, an deren Rand die Geschichte des Zoos einmal begonnen hat. Eine kleine Brücke führt im hohen Bogen über die Straße. Dort landeten wir zunächst im Bauernhof des Tierparkes. Zwei Zwergziegen schauten uns erwartungsfroh an, kamen da doch Zoobesucher, die vielleicht Futter dabei hatten. Aber sie merkten schnell, dass wir nichts dabei hatten, was für sie interessant war. Hinter der Anlage der Zwergziegen, liegt die Weide der Esel. Zwei Eselstuten mit je einem Fohlen teilten sie sich bei unserem Besuch. Sie gehörten zu zwei verschiedenen Arten. Eine braune Poitou Eselin und eine graue Cotentin Eselstute grasten friedlich nebeneinander, beide Jungtiere wälzten sich genüsslich im Gras. Das Cotentin Eselfohlen heißt Bizance und wurde am 1. Juli 2011 geboren. Auf der anderen Seite des Weges liegt ein begehbares Streichelgehege mit Federvieh – u. a. Brahma Hühnern und Rouener Enten – und Quessantschafen. Es werden auch kleine schwarz-weiße Rinder der Rasse „Bretonne Pie Noir“ gehalten, die aus dem Süden der Bretagne stammt, die aber bei unserem Besuch nicht draußen zu sehen waren.

Poitou- und Contentin-Esel im Parc zoologique de Champrepus

Die Rouener Enten sind eine Hausentenrasse, der man ihre Verwandtschaft mit den Stockenten noch deutlich ansieht. Ihr Federkleid sieht genau wie das der wilden Verwandten aus, sie sind aber deutlich größer. Sie sind berühmt für ihr besonders schmackhaftes Fleisch. Den Ärger von Tierschützern hingegen ruft die traditionelle Schlachtmethode aus der Region um Rouen hervor. Die Enten werden erstickt, damit ihr Blut vollständig im Körper verbleibt, dadurch wird ihr Fleisch rötlicher und soll zarter sein. Heute wird diese Methode in Vakuumkästen durchgeführt – allerdings nur in Frankreich, in Deutschland ist diese Schlachtmethode verboten. Die Exemplare im Zoo de Champrepus brauchen aber nicht zu fürchten, auf diese Art zu sterben.

Minischwein im Parc zoologique de Champrepus Rouener Ente im Parc zoologique de Champrepus

Brahma Huhn im Parc zoologique de Champrepus Ouessant-Schaf im Parc zoologique de Champrepus

Ein mit Bambus begrenzter Weg führte uns zu den exotischen Bewohnern des Tierparkes. Zunächst geht es hinein in eine begehbare Voliere, an der Anlage der Weißkopf-Büschelaffe vorbei, die sich  in ihrer Innenanlage aufhielten. Es begrüßte uns ein Paar Gelbbrustaras. Bei den Beiden hing offenbar Haussegen schief. Lautstark wurde geschimpft und krakeelt und kaum näherte sich der eine dem anderen, suchte der das Weite. In der Voliere leben hauptsächlich Vögel, die in Südamerika beheimatet sind. Sie wurde 2005 eröffnet. Viele der Bewohner kann man in der üppigen Vegetation der Anlage – Bananenstauden und exotische Klettergewächse – nur mit viel Geduld entdecken. Doch die Scharlachsichler mit ihren leuchtend roten Federn konnte man kaum übersehen. Überall in auf den Blättern und auf dem Boden fand man ihre roten Federn – sie waren wohl in der Mauser. Eine besonders schöne rote Feder lag mitten auf dem Weg. Die mussten wir natürlich als Andenken an unsern Zoobesuch mitnehmen.

Roter Sichler im Parc zoologique de Champrepus

Hinter der Voliere gelangt man in ein Gebäude aus Holz, von dem aus man durch eine große Glasfront in die Anlage der Sumatratiger hineinblicken kann. Diese ist abwechslungsreich mit Pflanzen, liegenden Baumstämmen, Felsbrocken und einem Wasserbecken, das die Anlage zur Besucherscheibe begrenzt, gestaltet. Es ist durch einen Elektrozaun abgesichert, so dass die Raubkatzen nicht direkt zur Scheibe gelangen können. An den andern drei Seiten ist die rechteckige Anlage durch hohe Mauern begrenzt. Hier lebt ein Paar Sumatratiger. Der Herr der Anlage wanderte ziemlich unruhig durch sein Reich. Seine Partnerin kam, nach einiger Zeit aus einer Höhle im Hintergrund der Anlage heraus und suchte zunächst die Nähe des Tigerkaters. Sie begrüßten sich, indem sie die Köpfe im Vorbeigehen aneinander rieben – ein Verhalten, das jeder Hauskatzenbesitzer von seinem Stubentigern kennt.

Sumatra-Tiger Boris und Chandra  im Parc zoologique de Champrepus

Die Sumatratigerin in Champrepus heißt Chandra. Sie wurde am 16. Juli 2007 in Heidelberg geboren. Im Oktober 2008 zog sie zusammen mit ihrem Bruder Tibor in den Zoo Edinburgh. Seit dem März 2011 lebt sie in der Normandie. Ihr Partner heißt vermutlich Oscar. Er wurde am 18. April 1998 im Zoo de Tregomeur geboren und lebt seit Juli 2003 in Champrepus. Chandra scheint sich gut mit ihrem neuen Partner zu verstehen. Die beiden Tiere suchten zwar nicht mehr die Nähe des anderen, gingen einander aber auch nicht aus dem Weg, wenn sie sich auf ihrem Inspektionsrundgang durch die Anlage begegneten und berührten sich bei diesen Begegnungen.

Sumatra-Tiger Chandra und Boris  im Parc zoologique de Champrepus

Hinter den Tigern kamen wir zu der Schimpansenanlage des Zoos de Champrepus. Es sind die einzigen Menschenaffen, die der Tierpark hält. Hier lebt ein altes „Ehepaar“: Lola und Sam. Lola ist 40 Jahre alte. Sie wurde 1971 in der Elfenbeinküste geboren. Ihre Mutter wurde von Wilderen getötet. Ein französischer Professor rette sie und brachte sie nach Frankreich. Sie kam als noch sehr junger Schimpanse nach Champrepus. Hier lebte seit Beginn der 1970er Jahre die Schimpansin Judith, die als sie in Champrepus ankam zwischen sechs und zehn Jahren alt war. Sam ist neun Jahre jünger. Er wurde 1980 geboren und stammt aus einem Zirkus. 2008 lebte Judith noch in Champrepus. Ich habe keine Informationen darüber gefunden, was aus ihr geworden ist. Wir haben nur zwei Schimpansen gesehen.

Schimpanse Lola  im Parc zoologique de Champrepus

Die Anlage, in der die Schimpansen leben, wurde 1986 errichtet, seit damals hat man versucht die Anlage, soweit es möglich ist, zu modernisieren, um ihren Bewohnern eine möglichst gute Unterbringung zu bieten. Aber sie entspricht sicher nicht mehr den Anforderungen, die man heute an eine Schimpansenanlage stellen würde. Sie besteht aus zwei Innengehegen, die miteinander verbunden sind. Man kann das Dach des Schimpansenhauses öffnen, so dass seine Bewohner auch in den Genuss von frischer Luft kommen. Die Zoobesucher können durch eine Glasscheibe in die Gehege hineinschauen.  Der Boden der Anlage war mit einer dicken Strohschicht bedeckt und die beiden Bewohner hatten Pappkartons und anderes Spielzeug zur Beschäftigung und einige Klettermöglichkeiten. Die beiden Affen hatten Walnüsse bekommen und waren damit beschäftigt sie zu verspeisen. Während Lola sich gemütlich hingesetzt hatte und die Nüsse, die sie im Stroh gefunden hatte, knackte und verspeiste, musste Sam uns demonstrieren, dass er ein Macho ist. Er rannte an der Scheibe entlang und klopfte dagegen, bevor er sich am Ende auch den Nüssen widmete.

Schimpanse Sam im Parc zoologique de Champrepus

Gegenüber von den Schimpansen wohnt eine Männer-WG. Eine Gruppe Bolivianischer Totenkopfaffen kletterte munter durch die Bäume und Büsche ihrer Anlage und suchten nach Essbarem. Dass es sich um männliche Tiere handelte, konnte man ihren grauen „Kappen“ an der Oberseite des Kopfes erkennen. Die der weiblichen Tiere sind schwarz. Auf dem Wassergraben, der den Besucherweg von der Anlage der kleinen Primaten trennt, schwammen Rotschulter- und Versicolorenten. Beide Arten passen gut zu den Totenkopfaffen, denn ihre natürliche Heimat liegt auch in Südamerika. Rotschulterenten findet man in Argentinien, Bolivien, im südlichen Brasilien, Paraguay und Uruguay. Versicolorenten sind von Bolivien bis zu den Falklandinseln zuhause.

Bolivianischer Totenkopfaffe im Parc zoologique de Champrepus Rotschulterente im Parc zoologique de Champrepus

Versicolorente im Parc zoologique de ChamprepusBolivianischer Totenkopfaffe im Parc zoologique de Champrepus

Die nächste Anlage an unserem Weg bewohnten wieder Raubkatzen. Zwei Persische Leoparden genossen in ihrer naturnahen, großzügigen Anlage die Sonne, in die die Zoobesucher durch Glasscheiben und den Zaun Einblick haben. Bei den Persischen Leoparden hat es in den vergangenen Jahren regelmäßig Nachwuchs gegeben.

Nordpersischer Leopard im Parc zoologique de Champrepus

Wir spazierten vorbei an Chileflamingos, Schmutzgeiern und Kuhreihern und dem Jardin de Plantes à Parfum mit duftenden Planzen zurück zur Brücke, um den zweiten Teil unserer Zoosafari im größeren Teil des Tierparkes zu beginnen. Doch zunächst machten wir eine kurze Kaffeepause in dem netten Restaurant des Zoos. Es liegt hinter dem Eingang des Zoos. Gegenüber vom Restaurant wartete eine Anlage mit Aras auf uns. Farbenprächtige Grünflügelaras und Hellrote Aras turnten auf den Ästen der Bäume und dem aus toten Ästen gestalteten Klettergerüst. Ihr rotes Gefieder bildete einen leuchtenden Kontrast vor dem hellen Grün der Blätter.

Hellroter Ara im Parc zoologique de Champrepus Hellroter Ara im Parc zoologique de Champrepus

Hellroter Ara im Parc zoologique de Champrepus Grünflügelara im Parc zoologique de Champrepus

Danach führte uns der Rundweg zu einem der Schwerpunkte des Tierparks zu dem Lemuren Madagaskars.  Auf zwei großen Inseln leben Rote und Scharzweiße Varis. Die roten Exemplare waren in die Wipfel der Bäume ihrer Anlage hinauf geklettert. Man konnte sie dort zwischen dem dichten Laub nur erahnen, dafür konnte man sie aber umso besser hören. In ihrer natürlichen Heimat im Regenwald der Masoala-Halbinsel im Nordosten Madagaskars halten sie sich auch meist in den oberen Etagen des Waldes auf. Ihre lauten Rufe dienen der Verständigung innerhalb der Gruppe, so nehmen die Varis Kontakt zu Gruppenmitgliedern auf, warnen vor Fressfeinden oder verscheuchen andere Varigruppen vom eigenen Gebiet.  Die großzügige Anlage  in Champrepus bietet den Roten Varis, neben den hohen Bäumen, Klettergerüste aus Ästen. Die Zoobesucher können sie von zwei Seiten aus über den die Insel umgebenden Wassergraben einsehen. Es gibt eine Holzplattform von der aus man die Tiere gut beobachten kann.

Schwarzweißer Vari im Parc zoologique de Champrepus

Die Rufe der Roten Varis alarmierten ihre Schwarzweißen Vettern auf der Insel nebenan. Sie setzten sich in Positur und antworteten ihnen. Bald kehrte aber wieder Ruhe auf der Insel ein. Auch ihre Insel ist groß, allerdings nicht mit Bäumen sondern nur mit niedrigen Büschen bewachsen. Auch hier gibt es verschiedene Klettergerüste für die Inselbewohner. Die hatten sich gleichmäßig auf ihrem Gehege verteilt und nach und nach entdeckten wir, dass in Champrepus eine recht große Gruppe lebt. In der Natur leben sie in anderen Gebieten auf Madagaskar als die Roten Varis. Schwarzweiße Varis leben in den Regenwäldern im Osten Madagaskars. Beide Arten sind stark vom Aussterben bedroht. Die IUCN schätzt, dass die Gesamtpopulation der Schwarzweißen Varis in den letzten 27 Jahren um über 80 % zurückgegangen ist und listet sie als „vom Aussterben bedroht“ (critically endangered).

Schwarzweißer Vari im Parc zoologique de Champrepus

Bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts konnten die Zoobesucher Varis in den Zoos Europas beobachten. Heute leben über 800 Schwarzweiße Varis und mehr als 480 Rote Varis in den Zoos der Welt. Der Bestand der Varis in europäischen Zoos wurde ab 1970 aufgebaut und geht auf nur wenige Gründertiere zurück – bei den Schwarzweißen Varis auf 18 Gründertiere, bei den Roten Varis auf 10. Trotzdem ist es gelungen die genetische Variabilität der Zoopopulation zu erhalten. Eine gute Voraussetzung für die Erhaltungszucht. Da weibliche Varis unter sich oft unverträglich sind, werden sie heute in den meisten Zoos in große Anlagen gehalten, die es erlauben gemischte Gruppen zu halten. Die beiden Anlagen in Champrepus bietet ihren Bewohner viel Platz einander aus dem Weg zu gehen, wenn man sich gerade einmal nicht grün ist.

Kattas im Parc zoologique de Champrepus

Das Highlight aus Sicht der Zoobesucher ist aber die große begehbare Lemurenanlage des Zoos. Sie hatten wir schon bei unserem Besuch im Jahr 2004 kennengelernt. Es ist immer ein besonderes Erlebnis Tieren im Zoo ohne trennende Gitter oder Scheiben unmittelbar zu begegnen. Natürlich darf man auch in Champrepus die Tiere nicht anfassen und eine Videoanlage überwacht, dass das auch nicht geschieht und auch kein Zoobesucher die Tiere füttert. Hinter dem Eingang der Anlage liegt ein großer Platz, wo kommentierte Fütterungen durchgeführt werden, bei denen die Bewohner der Anlage vorgestellt werden. Bei unserem Besuch konnten wir eine große Gruppe Kattas, drei männliche Weißkopfmakis und zwei Schwarzweiße Varis aus der Nähe beobachten. Die Hängebrücke, die etwa in der Mitte der Anlage über einen mit Gras bewachsenen Graben führt, war fest in der Hand der Katas. Sie hockten auf den Pfosten, an denen die Taue der Brücke befestigt waren, klettern über die Taue und rannten über den Boden.

Kattas im Parc zoologique de Champrepus

Wer sich nicht traut über die schwankende Brücke zu gehen, kann auch einem Rundweg folgen, der am Rand der Anlage entlang führt, die durch eine Holzwand begrenzt wird, die sich hinter Büschen und Bambus versteckt. Am anderen Ende der Brücke warteten drei männliche Weißkopfmakis auf uns. Zwei hatten sich zu einem richtigen Kissen zusammengerollt und schauten uns nur einmal kurz an. Der dritte – der jüngste der Drei – beobachtete uns sehr neugierig. Er hatte sich am Ende der Brücke einen Platz gesucht, wo er eine Fluchtmöglichkeit hatte, wenn wir ihm zu nahe kommen sollten. Ein Stück weiter schliefen am Rand des Weges zwei Schwarzweiße Varis in der Sonne.

Weißkopfmaki im Parc zoologique de Champrepus Weißkopfmakis im Parc zoologique de Champrepus

Weißkopfmaki im Parc zoologique de Champrepus Weißkopfmaki im Parc zoologique de Champrepus

Am Rand des Fütterungsplatzes informieren Tafeln die Zoobesucher nicht nur über die Arten, die man in der Anlage beobachten kann, sondern auch über die Artenschutzaktivitäten des Zoos de Champrepus in Madagaskar. Madagaskar ist eines der ärmsten Länder der Erde. Die Menschen leben von der Landwirtschaft und es ist für sie wichtiger, ihren Lebensunterhalt und den ihrer Familien zu sichern als die Umwelt zu schützen. Sie roden die Wälder mit Hilfe von Feuer, um Platz für Reisfelder zu schaffen. Die so gewonnenen Felder sind aber nur wenige Jahre fruchtbar und bald muss aufs Neue Wald gerodet werden. So wird nach und nach immer mehr Regenwald zerstört. Hinzukommt das illegal Bäume gefällt werden, um deren Holz auf den Märkten zu verkaufen. Wenn man den Regenwald erhalten will, muss man den Menschen Alternativen zeigen, wie sie genug Geld zum Leben verdienen können.

Katta im Parc zoologique de Champrepus

Seit 2002 unterstützt der Zoo de Champrepus die Organisation „Antongil Conservation“, die sich in der Baie d’Antongil, der größten Bucht Madagaskars, für den Erhalt des Regenwalds einsetzt. Die östliche Seite der Bucht wird durch die Halbinsel Masoala gebildet, auf der der Nationalpark Masoala eingerichtet wurde, am nördlichen Ende der Bucht liegt die Stadt Maroantsetra. Gegründet wurde die nichtstaatliche Organisation 1999 von Augustin Sarovy, einem ehemaligen Führer für Ecotouristen. Sie erhält praktische und finanzielle Unterstützung vor allem vom BioParc Zoo de Doué, dessen Direktor Pierre Gay sich für viele Artenschutzprojekte überall in der Welt einsetzt. Die Antongil Conservation sensibilisiert die Bewohner der Region für den Schutz des Regenwaldes und unterstützt sie darin ihren Lebensunterhalt zu verdienen und ihre Lebensumstände zu verbessern, ohne den Lebensraum der Tiere im Antainambalana Wald mit seiner einzigartigen Artenvielfalt zu zerstören. So finanziert sie den Bau von Staudämmen zur Bewässerung von Reisfeldern und fördert Kleinprojekte zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen.  Seit 2006 ist die Organisation verantwortlich für die Verwaltung von 1650 Hektar von tropischem Regenwald, dem Farankaraina Wald, der sich 15 km östlich von Maroantsetra befindet.

Brazza-Meerkatze Batak im Parc zoologique de Champrepus

Hinter der Lemurenanlage liegt die 2010 eröffnete Anlage der Brazza- und Dianameerkatzen. In Champrepus gibt es eine Familie von fünf Brazzameerkatzen, deren jüngstes Mitglied am 12. Oktober 2010 geboren wurde. Ein Zeichen dafür, dass die Affen sich wohlfühlen. Die Anlage stellt den Beginn des Afrikabereichs des Zoos de Champrepus dar. Meerkatzen leben in Afrika südlich der Sahara von Gambia bis nach Südafrika. Brazzameerkatzen leben in Zentralafrika während Diana Meerkatzen in Westafrika zwischen Sierra und der Elfenbeinküste zuhause sind. Die Anlage der Primaten in Champrepus besteht aus einem Holzhaus, in dem die Innengehege untergebracht sind und danebenliegenden Aussenanlage, in die man durch Glasscheiben und durch das begrenzende Gitter hineinschauen kann. Drinnen gibt es ein Gewirr von Klettergerüste aus Ästen, auf denen die jüngeren Bewohner munter herumkletterten. Neben dem Jungtier aus 2010 besteht die Familiengruppe der Brazzameerkatzen aus einem Zuchtpaar –  Batak und  Ngaka – und  deren Nachkommen, die 2005 und 2009 im Zoo geboren wurden.

Kordofan-Giraffe im Parc zoologique de Champrepus

Der Rundgang durch den kleinen Tierpark in der Normandie ist auch ein Spaziergang durch einen wunderschönen Park mit vielen exotischen Pflanzen. Die Bepflanzung der einzelnen Themengärten ist dem natürlichen Lebensraum der Tiere angepasst, die in den Anlagen in dem jeweiligen Zooteil liegen. So findet man rund um die Afrikasavanne viele Akazien, Lampenputzergräser und andere Ziergräser. Zwischen dem Grün konnten wir schon aus einiger Entfernung den langen Hals einer Giraffe ausmachen. Doch zunächst gab es auf der anderen Seite des Weges die Anlage der Geparden zu sehen. Sie ist etwa 1000 qm groß. Deren Bewohner hatte sich allerdings wenig besucherfreundlich mit dem Rücken zum Zaun hingelegt.

im Parc zoologique de Champrepus

Auch die Giraffen hatten zunächst etwas Wichtiges am anderen Ende ihrer großzügigen Anlage entdeckt, das untersucht werden musste. Als wir 2004 das letzte Mal den Zoo de Champrepus besucht hatten, gab es hier noch keine Giraffen und die Zebras und Antilopen mussten sich mit deutlich kleineren Gehegen zufrieden geben. Die Afrikasavanne wurde 2006 eröffnet, gleichzeitig wurde damals der Zoo um einen Hektar vergrößert. Sie besteht aus zwei Gehegen, einem mit Sand- und einem mit Grasboden. Die ersten Giraffen, die am 1. April 2006 hier einzogen, waren zwei junge Giraffenbullen: Niamey, geboren am 4. September 2004 im Zoo de la Barben, und Moumouni, geboren am 27. September 2004 im Zoo von Doué la Fontaine. Im Herbst 2006 bekamen sie Gesellschaft von Lucky, der am 2. April 2003 im Safari Park von Port-Saint-Père in der Nähe von Nantes geboren wurde. Die drei männlichen Giraffen sind Kordofan-Giraffen. Mehrere französische Zoos engagieren sich für den Erhalt dieser Giraffenunterart. (Auf seinen Intetnetseiten informiert der Zoo, dass man Westafrikanische Giraffen halten würde, also Giraffen der Unterart „Giraffa camelopardalis peralta“. Eine Studie aus dem Jahr 2007 hat allerdings nachgewiesen, dass alle vermeintlich Westafrikanische Giraffen in Europäischen Zoos der Unterart „Giraffa camelopardalis antiquorum“ angehören, also Kordofan-Giraffen sind. Im Zuchtbuch und bei den EEP werden sie deshalb als Kordofan-Giraffen bezeichnet.)

Böhm-Steppenzebra im Parc zoologique de Champrepus

In situ setzt sich der Zoo de Champrepus für den Erhalt der Westafrikanischen Giraffen im Niger ein. Auch der Zoo de Champrepus unterstützt die ASGN, die Association de sauvegarde des Girafes du Niger, die sich im Niger um den Schutz der Giraffen bemüht und den Menschen in dem Gebiet mit Mikrokrediten hilft. Ihre Arbeit hat dazu beigetragen, dass sich die Zahl der Giraffen dort von weniger als 50 auf heute mehr als 220 Westafrikanische Giraffen erhöht hat. Federführend ist auch hier der Zoo de Doué mit seinem Direktor Pierre Gay.

Afrikanischer Strauße im Parc zoologique de Champrepus

Die Giraffen teilen sich ihre über ein Hektar große Anlage mit Böhmsteppenzebras, Blessböcken und Straußen. Wir standen einige Zeit auf der erhöhten Aussichtsplattform, von der aus man die gesamte Afrikaanlage überblicken kann. Drei Straußendamen hatten sich anscheinend viel mitzuteilen, die Zebras hatten Hunger und die Giraffen beobachteten einen Pfleger neben dem Ställen, in denen sie die Nacht verbringen. Nachdem der wieder abgezogen war, ohne ihnen das erhoffte Futter zu bringen, drehten sie wieder um und kamen auf uns zu. Einer der drei Giraffenbullen demonstrierte uns anschaulich, was eine Giraffe so alles mit ihrer langen Zunge anstellen kann.

Kordofan-Giraffe im Parc zoologique de Champrepus Kordofan-Giraffe im Parc zoologique de Champrepus

Kordofan-Giraffe im Parc zoologique de Champrepus Kordofan-Giraffe im Parc zoologique de Champrepus

Wir folgten dem Weg, der sich zwischen Beeten mit Büschen und Bäumen entlang schlängelte, und  kamen zu der Anlage der Erdmännchen, wo es 2010 auch Nachwuchs  gegeben hat. Natürlich hatten die kleinen Raubtiere Wächter abgestellt, die aufmerksam vor allem den Himmel beobachteten. Als nächstes lag eingebettet in dichtes Grün eine Anlage mit Vögel, die in Afrika beheimatet sind: Weißstörche, Heilige Ibisse, Waldrappen, Schmutzgeier und Kronenkraniche. Auf der anderen Seite des Weges gab es Stachelschweine zu sehen.

Erdmännchen im Parc zoologique de Champrepus

Ein Abzweig brachte uns zu der Anlage der Kurzkrallenotter. Der Weg führt im Bogen dorthin, von Bäumen und Ziergräser begrenzt, so dass man den Eindruck hat, in eine Waldlichtung hineinzugehen. Die große Anlage besitzt zwei Wasserbecken, in das obere kleinere Becken fließt ein kleiner Wasserlauf, das zweite größere Becken ist von einem Landteil, der mit Felsen und Pflanzen natürlich gestaltetet ist umgeben. Durch eine große Wasserscheibe kann man die Otter beim Tauchen und Schwimmen beobachten. Vor dieser Glasscheibe gibt eine nach hinten höher werdende Besuchertribune mit Sitzplätzen, von der aus die Zoobesucher die Fütterung  beobachten können. Bei unserem Besuch im Herbst waren wir alleine an der Otteranlage und sahen zunächst nur eine Punaente, die auf dem großen Becken schwamm. Bevor wir sie gefunden hatte, waren wir von den Ottern entdeckt worden. Neugierig rannten sie zum Wasserbecken hinunter und tauchten genau vor der Scheibe herunter. Ein kleiner Stein wurde von Grund des Beckens nach oben transportiert und uns vor der Scheibe präsentiert. Wenn man die Hand vor der Scheibe hin- und her bewegte, folgte einer der kleinen Otter ihr schnell – ein Spiel, das Mensch und Tier viel Spaß machte. Wir blieben eine ganze Weile vor dem Becken, schauten den Tieren zu, wie sie ein Unterwasserballett aufführten und immer wieder kleine Steine fanden, die sie mit ihren Pfoten drehten. Dazwischen wieselten sie zwischen den buckligen Steinen der Anlage hin- und her und verständigten sich untereinander mit hohem Piepsen. Sie hatten sich viel zu erzählen.

Kurzkrallenotter im Parc zoologique de Champrepus

Die nächsten Bewohner des Tierparks hatten wir schon gehört, lange bevor wir sie sahen. Das Brüllen des Löwen konnte man im ganzen Zoo wahrnehmen. Die Afrikanischen Löwen leben in Champrepus in einem schönen naturnahen Gehege mit Felsbrocken, die eine grüne Moosdecke tragen, und vielen Sträuchern und Bäumen. Der Herr der Anlage hatte es sich recht dekorativ mitten auf dem Gras gemütlich gemacht und schaute hoheitsvoll – dem König der Tiere angemessen – zu uns hinüber.

Afrikanischer Löwe im Parc zoologique de Champrepus

Ein Stück weiter waren wir am Spielplatz des Zoos angekommen. Eine Hüpfburg und andere Spielgeräte lagen verwaist da. Es waren nur wenige Besucher in dem kleinen Tierpark und die Kinder waren mehr an den Tieren als am Spielplatz interessiert. Man gibt sich in Champrepus besonders viel Mühe, die pädagogischen Aufgaben des Zoos zu erfüllen. Es gibt unterschiedliche Programme für Kinder- und Jugendgruppen oder Schulklassen. So können die Kinder z. B. an einem Workshop im Bauernhof des Zoos teilnehmen oder eine geführte Tour zu den Tieren Afrikas unternehmen. Auch die Informationstafeln an den Gehegen sind mit viel Sorgfalt gestaltet, einige kann man sich auch im Internet anschauen. Auf seinen Internetseiten findet man zahlreiche Vorschläge und ausgearbeitete Texte, die Lehrer nutzen können, um ihre Klasse auf den Zoobesuch vorzubereiten oder Arbeitsblätter für die Schüler auszuarbeiten.

Bennett-Kängurus im Parc zoologique de Champrepus

Gegenüber vom Spielplatz hüpften Kängurus über ihre mit Gras bewachsene Anlage. Ihre Anlage gehört zu dem 2011 eröffneten neugestalteten Teil des Zoos. Nicht nur für die Kängurus, sondern auch für Nasenbären, Präriehunde und Brillenpinguine wurden neue Anlagen gebaut. Fünf Bennett-Kängurus bewohnen die Anlage. Nun ja eigentlich sind es sechs. 2011 kamen drei neue Wallabys aus dem Zoo de la Flèche zu dem Känguru Paar des Zoo de Champrepus und eines der drei Weibchen hat Nachwuchs im Beutel, was man an seinem Umfang gut erkennen konnte. Das Baby aber ließ sich nicht blicken.

Südamerikanische Nasenbär im Parc zoologique de Champrepus

Auch auf der Anlage der Nasenbären ging es geschäftig zu. Der Boden war mit Rindenmulch bedeckt, in dem die vier Nasenbären, die aus der Safari Port St. Père und dem Zoo de Mervent stammen, eifrig nach Nahrung suchten. Die Anlage liegt höher als der Besucherweg, für die Nasenbären gibt es eine alte, riesige Wurzel und zwei Bäume zum Klettern und ein kleines Holzhaus zum Schlafen. Die Tiere fühlen sich in ihrem neuen Zuhause offenbar sehr wohl.

Brillenpinguin im Parc zoologique de Champrepus

Vor dem Becken der Brillenpinguine, das ein Volumen von 150 m³ hat, gibt es eine Besuchertribüne, von der aus man im Sitzen den Pinguinen zuschauen kann. Vier große je 3 Meter lange und 2 Meter hohe Glasscheiben bieten Einblick in das 1,80 m tiefe Becken. Hinzukommt ein Landteil der einem Strand nachempfunden ist, mit Steinen, Kies und Anpflanzungen von Tamarisken, Klebsamen und Gräsern. Wie bei allen Anlagen des Tierparks hat man auch hier viel Wert auf die landschaftsgärtnerische Gestaltung gelegt. Mir gefällt dabei besonders gut, dass man auf künstliche Felsen verzichtet und natürliche Materialien für die Gestaltung wählt. 20 Pinguine bevölkern die Anlage. Es ist eine Art große Patchwork-Familie. Fünf stammen aus dem Safari Park Peaugres, sechs aus dem Zoo von Sables d’Olonne, drei aus dem Zoo Le Pal in der Auvergne und sechs sind sogar über den Ärmelkanal aus den Zoo von Bristol angereist. Die Vögel sind zwischen zwei und sechs Jahren alt. Es sind mehr männliche als weibliche Tiere. Man hofft nun in Champrepus, dass sich bald Paare finden, die Nisthöhlen bezogen, Eier gelegt und Jungtiere schlüpfen werden.

Präriehund  im Parc zoologique de Champrepus

Nebenan wohnen die Präriehunde auf einem Erdhügel mit dicken Felsbrocken. Alle fünf Bewohner stammen aus dem Zoo von Amnéville. Die Tiere mussten sich zunächst an die neue Umgebung und besonders an die ungewohnten Geräusche gewöhnen. So ließen sie sich eine ganze Zeit lang nur dann sehen, wann es etwas zu futtern gab. Doch wir konnten bei unserem Besuch feststellen, dass sie sich nun schon sehr wohl fühlten und auch ihre Scheu abgelegt hatten. Sie schauten interessiert zwischen den Steinen hervor, buddelten Löcher in die Erde und futterten Salatblätter.

Roter Vari im Parc zoologique de Champrepus

Zum Abschluss unseres Rundgangs gab es noch eine zweite Tasse Kaffee. Doch ganz so schnell wollte ich mich nicht von dem kleinen Zoo verabschieden. Ich ging noch einmal zurück zu den Leumureninseln, wo die Roten Varis nun von ihren Bäumen heruntergeklettert waren und sich fotografieren ließen. Auf dem Weg zurück zum Auto, machten wir noch eine Pause an den bunten Aras und hielten auch noch einmal am Seerosenteich inne. Ein Paar Mandarinenten hatte es sich im Schilf am Rand des Teichs gemütlich gemacht. Die zartfarbenen Blüten bewegten sich langsam im Wind. Ein paradiesischer Platz und auch mit ein Grund noch einmal hier vorbeizukommen.

Im Parc zoologique de Champrepus Mandarinente im Parc zoologique de Champrepus

Mandarinenten im Parc zoologique de Champrepus Im Parc zoologique de Champrepus

Mehr Bilder von dem  1. Teil unseres Zoorundgangs und vom 2. Teil und aus  dem Jahr 2004.

Die Informationen habe ich hier gefunden:

auf der Homepage des Zoos Champrepus
in der Wikipedia
http://www.tiergartenfreunde.de/wp-content/uploads/ZAH_54_2006_2.pdf
http://www.agriculteur-normand.com/public/impressionPDF.php?codeArticle=ED9KMBWE

über die Rouener Ente:
http://de.wikipedia.org/wiki/Blutente
http://fr.wikipedia.org/wiki/Canard_de_Rouen

über die Sumatra Tiger:
http://www.zoodirektoren.de/magazin/drucken.php?artikel=1084&type=2
http://www.regional-themenguide.de/service/sms/deutschland/touristisches/freizeitparks__zoos/its-time-to-say-goodbye.html
http://www.edinburghzoo.org.uk/animals/individuals/SumatranTiger.html

über die Rotschulter- und Versicolorentena
http://tierdoku.com/index.php?title=Versicolorente
http://tierdoku.com/index.php?title=Rotschulterente

über die Lemuren und die Antongil Conservation:
http://www.zoodirektoren.de/staticsite/staticsite.php?menuid=329&topmenu=163
http://www.waza.org/en/zoo/choose-a-species/mammals/primates/prosimians/varecia-variegata
http://www.waza.org/en/zoo/choose-a-species/mammals/primates/prosimians/varecia-rubra
http://tierdoku.com/index.php?title=Schwarzwei%C3%9Fer_Vari
http://tierdoku.com/index.php?title=Roter_Vari
http://filesdown.esecure.co.uk/wildlifeprotectionfoundation/2008_activity_report.pdf_01072009-1309-53.pdf
http://www.zoo.ch/documents/Masoala_news_d_no_32_01_2011.pdf

über die Meerkatzen:
http://www.zoonaute.net/champrepus-maisoncercopitheque2010.html

über die Giraffen:
http://www.manche-decouverte.com/fr/espace_presse/manche_decouverte/communiques_de_presse/fichiers/communique_ouverture_2007.pdf
http://www.nationalgeographic.de/wissen/artenschutz-rettung-fuer-die-langhaelse
http://actuzoo.forumactif.com/t19-zoo-de-champrepus-nouveaute-2006-la-plaine-africaine

über die neue Anlage für Kängurus, Nasenbären, Pinguine und Präriehunde:
http://www.zoonaute.net/champrepus-2011manchotsdebarque.html

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